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Green Event: Wie Du Deine Veranstaltung klimaneutral gestaltest

Worauf muss man achten?
Ein Gastbeitrag von Chris Schleicher

© Ryan Everton / Unsplash

Eine Veranstaltung nachhaltig zu veranstalten ist gar nicht schwer! Außerdem kann man durch nachhaltige, klimaneutrale Veranstaltungen Vorbild sein und Verhaltensänderungen fördern. Denn gerade bei Veranstaltungen ist der CO2-Fußabdruck enorm. 

Fast Food, Einwegverpackungen und Müll ohne Ende. Was Veranstaltungen den Menschen vorleben, wirkt sich auf das allgemeine Verhalten aus. Nutzen wir doch die Chance und machen geile Veranstaltungen, die nachhaltig und klimaneutral sind.

Fakt ist: Jede Veranstaltung hat einen negativen Einfluss auf die Umwelt

Was erwarten wir von einer Veranstaltung? Möglichst besonders soll sie sein, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und das in allen Bereichen, vom Programm über die Location bis zum Essen. Dafür ist vieles nötig, was zu Lasten der Umwelt geht. Je größer die Veranstaltung, desto negativer der Impact.

So braucht es Energie für Strom und Heizung oder die Klimaanlage. Leckeres Essen und fancy Getränke. Schicke Werbematerialien und Deko. Sprich es werden für eine coole Veranstaltung eine Menge Ressourcen verbraucht. Dieser Verbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß belasten unsere Umwelt und unser Klima.

Besucher eines Wochenendfestivals verursachen im Durchschnitt genauso viel Müll wie eine Kleinstadt mit der gleichen Einwohnerzahl in einem Jahr.

© Trueffelpix / Adobe Stock

Veranstaltungen zeigen wie es nachhaltig geht… oder eben nicht

 

Für jeden Teilnehmer ist eine Veranstaltung immer eine neue Erfahrung. Man lernt neue Produkte oder Prozesse kennen und bewertet diese. Bewusst oder unterbewusst werden diese Erfahrungen verarbeitet und in den privaten Alltag übertragen. Somit hat jede Veranstaltung eine immense Vorbildfunktion, was nachhaltige Produkte und Verhaltensweisen betrifft.

Diese Chance gilt es zu nutzen. Denn traditionell sind Veranstaltungen eher wenig nachhaltig. Fast Food aus Massentierhaltung. Nix Bio. Hauptsache es schmeckt. Einwegverpackungen ohne Ende. Hauptsache es ist bequem. Und am Ende der Veranstaltung muss natürlich auch etwas für den Veranstalter übrigbleiben. Also eher billig einkaufen. Hauptsache der Besucher ist zufrieden.

© Anthony DELANOIX / Unsplash

© Trueffelpix / Adobe Stock

Was können Veranstalter für eine nachhaltige Ausrichtung tun?

Grundsätzlich gilt es so Ressourcen schonend wie möglich zu planen. Das heißt unnötigen Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen zu vermeiden und dort wo es nicht anders geht, den Verbrauch und die Emissionen gezielt zu reduzieren. Nachhaltiger heißt dabei nicht zwangsläufig teurer, denn Vermeiden und Reduzieren spart auch Kosten.

Vermeiden lassen sich z.B. unnötige Beleuchtungen oder Verpackungen. Reduzieren lässt sich bspw. der Stromverbrauch durch den Einsatz von LED-Beleuchtung. Alle Bereiche einer Veranstaltung können analysiert und optimiert werden.

Was alles möglich ist, gibt es demnächst im Informationsportal auf der Webseite von Green Events Hamburg zu lesen. Das Netzwerk Green Events arbeitet zudem im Auftrag und in Kooperation mit der Behörde für Umwelt und Energie an einem Leitfaden für nachhaltige Veranstaltungen.

Ein CO2-Abdruck lässt sich nicht vermeiden… aber vermindern

Der CO2-Fußabdruck einer Veranstaltung setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. Vom Stromverbrauch über das Essen bis zur Anreise der Teilnehmer. Alles verursacht CO2, so wie beim persönlichen CO2-Fußabdruck auch. Hintergrundinfos zum persönlichen CO2-Fußabdruck und ökologischen Fußabdruck gibt es hier.

Je nach Größe und Komplexität kann der CO2-Fußabdruck der Veranstaltung anhand eines Fragebogens meist ohne großen Aufwand ausgerechnet werden. 

© Fokus Zukunft

CO2-Ausgleich durch Klimaschutzprojekte

 

Ist der CO2-Fußabdruck einer Veranstaltung optimiert, lassen sich die nicht vermeidbaren CO2-Emssionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgleichen. Diese Projekte verbessern z.B. durch Aufforstung oder den Aufbau von erneuerbaren Energien die CO2-Bilanz unserer Erde und wären ohne den Verkauf von Klimaschutzzertifikaten nicht möglich.

Zusätzlich leisten diese Projekte, die vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern gestartet werden, einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Denn diese Projekte sorgen z.B. auch für Arbeitsplätze, Bildung oder medizinische Versorgung.

Das Kikonda Forest Reserve Projekt z.B. sorgt auf einer Fläche von 10.000ha für eine nachhaltige Aufforstung zum Erhalt der Artenvielfalt. So wird nicht nur CO2 gebunden, sondern ~600 Menschen profitieren von sicheren Arbeitsplätzen, medizinischer Versorgung und Unterkünften. Darüber hinaus verbessert das Projekt die Wasserversorgung und Fruchtbarkeit der Böden auch für die landwirtschaftliche Nutzung. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und das Klima.

Zeichen setzen als klimaneutrale Veranstaltung

 

Für den Ausgleich der CO2-Emissionen erhält eine Veranstaltung das Label „Klimaneutrale Veranstaltung“. Damit kann sich die Veranstaltung als Vorbild für aktiven Klimaschutz positionieren und wirkt als Multiplikator für ein klimabewussteres Verhalten der Teilnehmer. Ist Deine Veranstaltung schon klimaneutral?

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